Boris Kerenski

»Papiers Collés«

 

Geklebte Papiere

Boris Kerenski: »Touch me« (Reihe »Me Too«)
Boris Kerenski: »A long Time ago in a Galaxy far far away« (Reihe »Mondsüchtig«)
Boris Kerenski: »Die leeren Eier von Marcel Duchamp« (Reihe »Old and young Masters«)
Boris Kerenski: Reihe: »Red Pacman« (Reihe »Rage Against the Machine«)
Boris Kerenski: »Lehman Party« (Reihe »Star Fucker«)
Boris Kerenski: »Hoia Baciu« (Reihe »Vom Verschwinden«)
Boris Kerenski: »Deportation« (Reihe »Vom Verschwinden«)
 

Collagieren heißt, dass man Bilder oder Fragmente davon aus ihrem Verbund löst. Durch ihr Zusammenbringen mit weiterem Bildmaterial entsteht eine neue Einheit, die ggf. mit grafischen oder malerischen Spuren versehen wird.

Einem Magier sieht das Publikum staunend zu, wie er mit Tuch, Zauberstock und allerlei Beschwörungen die hübsche Assistentin zersägt, um sie wieder zusammenzusetzen. Gezeigt werden Trennung und Heilung und doch bleibt dem Betrachter der Trick verborgen, was das Rätseln in der Folge so spannend macht. Kerenski, der Collagist ist ebenfalls ein Zauberer. Ausgestattet mit Skalpell und Klebstoff trennt und fügt auch er Schnittstücke wieder zusammen. Doch er vollbringt dabei schöpferische Leistung. Wo der Unterhalter mit seinem Abrakadabra nur darauf achten muss, dass beim Zusammensetzen der jungen Frau Zehen und Nasenspitze in die gleiche Richtung schauen, will der Künstler geradezu die Erschaffung skurriler Wesen und narrativer Situationen.

 

Publikationen

 

Tanger Telegramm

Boris Kerenski und Florian Vetsch nehmen Sie mit auf eine faszinierende Reise in eine Stadt, deren Name allein schon pure Poesie ist: TANGER.
Den Leser*innen erschließen sich tangerine Inhalte wie Drogen, Gewalt, Sexualität, Trancemusik und Interkulturalität. Doch rücken immer wieder die Stadt selbst und die strengen oder libertinären Sitten ihrer vielfältigen Bewohner ins Zentrum. Die Beat Generation und ihr deutsches Pendant, Jean Genet in Marokko, der Inspirator Brion Gysin oder der Tod von Paul Bowles und das Ende einer Ära sind weitere Themen, denen Texte gewidmet sind.

Ebenfalls Beiträger*innen dieser gewichtigen Sammlung sind Mohamed Bennis, Mohamed Choukri, Katharina Franck, William Burroughs, Tahar Ben Jelloun, Jörg Fauser, Hadayatullah Hübsch, Truman Capote, Rodrigo Rey Rosa, Karen Duve, Frieder Schlaich, Gertrude Stein, Allen Ginsberg, Jürgen Ploog, Jack Kerouac... Die Texte bereichert bislang unpubliziertes Bildmaterial, darunter zahlreiche Fotos.

Tanger bedeutet Internationale Zone, auch außerhalb der gleichnamigen historischen Epoche, ein Freiraum, in den diese nach Leben duftende Anthologie einlädt, ein Freiraum, in dem Sie sich lustvoll verlieren werden.

 

»I am touched by your fondness for Tangier and by your interest in the cultural life of this city whose history, as you rightly point out, confirms the belief that different religions and cultures can, indeed, coexist peacefully. Your initiative to publish this literary work in German is most praiseworthy.«
Mohammed VI, König von Marokko

»Tanger ist ein Ort in unseren Köpfen, und das macht uns diese Anthologie bewusst.«
Roger Willemsen, Literatur-Club

»Das tanger telegramm enthält kurze Botschaften von einem Ort, an dem Verschiedenheit nicht geduldet, sondern zelebriert wird.«
Jürgen Schmieder, Süddeutsche Zeitung

»Auch für Kenner dieser Stadt und ihrer Literatur dürfte das Tanger Telegramm manche Überraschung und Entdeckung bereithalten, so etwa zahlreiche unveröffentlichte und zum ersten Mal ins Deutsche übersetzte Texte. Zum sinnlichen Lesegenuss wird das überaus sorgfältig gestaltete Werk aber nicht zuletzt durch die zahlreichen Collagen, alten Fotografien, Skizzen, Kalligraphien.«
Beat Stauffer, Neue Zürcher Zeitung

»Eine rare Kostbarkeit.«
Katrin Schuster, Berliner Zeitung

»Die Stadt liegt zwar auf afrikanischem Boden, geografisch aber nahe bei Europa. Durch ihre wechselvolle Geschichte ist sie zum kulturellen Schnittpunkt zwischen den Kontinenten geworden. Tanger wurde zum Brenn- und Fluchtpunkt für Bohemiens, Literaten, Kiffer, Rauschgift- und Waffenhändler, Zivilisationsmüde, sexuelle Abenteurer, Luxussüchtige und politische Flüchtlinge.«
Richard Butz, Tagblatt

Tanger Telegramm
Reise durch die Literaturen einer legendären marokkanischen Stadt
Hrsg. v. Florian Vetsch & Boris Kerenski
ISBN 978-3-03762-061-8
Bilgerverlag, Zürich 2004/2017
352 Seiten, A4-Großformat, zahlreiche Farbabbildungen, 48 Euro

Bilgerverlag

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Kaltland Beat

Vereinzelte, schwer definierbare Erscheinungen wie Underground, Subliteratur, AußerLiterarische Opposition, Trash- und Cut-up-Schreibtechniken, Fanzines... um nur einige unter vielen zu erwähnen, weisen altbekannte und theoretisch eingeordnete kulturelle Verhaltensmuster und Gemeinsamkeiten auf: Sie sind die beweglichen Bestandteile einer »Szene«, die, wie schon immer Szenen, Auf- und Austritte, Großartiges und Stinklangweiliges, Neues und Altes, aber vor allem Unmittelbares, Lebendiges und risikoreiches Experimentieren an den Tag bringt.

Die Auswahl der journalistischen Beiträge (u.a. von Marc Degens, Benno Käsmayr, Enno Stahl) reicht von der rein soziologischen Erklärung des Phänomens Subkultur über die Beleuchtung der »geistigen« Aspekte derselben bis hin zu der historischen Entwicklung der Subkultur(en) im 20. Jahrhundert. Daneben stehen Prosatexten (u.a. von Kersten Flenter, Jaromir Konecny, Jan Off, Markus Orths) und Poesie (u.a. von Bastian Böttcher, Tanja Dückers, Björn Kuhligk).

Was für die Außenstehenden und selbst für viele Insider spontane Wildwüchse darstellt, ist für Subkulturforscher wie Rolf Lindner oder Rolf Schwendter sowie für die »Schreibtischtäter« des Undergrounds schon längst eine Selbstverständlichkeit: Subkultur bedeutet zwar noch keine Avantgarde, aber jede Avantgarde entspringt einem subkulturellen Nährboden. Denn sowohl Subkultur als auch Avantgarde sind, noch bevor sie sich als »Dinge« (Thomas Stemmer) manifestieren und sich in ihnen schließlich verlieren, Sicht- und Verhaltensweisen des Einzelnen und/oder der Gruppe.

Mit dem Begriff der »Szene« stehen die Herausgeber sicher und zugleich unsicher da. Sicher, denn sie verzichten bewusst auf den Anspruch, mehr als einige provokative Gedanken und verhältnismäßig wenige »Beweise« mit diesem Buch in die Runde zu werfen. Unsicher, denn ihre Herausforderung bleibt nur so lange eine solche, als die im Buch abgedruckten Texte jenseits der provokativen Posse als Literatur von den Leser*innen empfunden werden.

 

»›Kaltland Beat‹ ist die Bestandsaufnahme einer Krise, nämlich Manifest der Erkenntnis, dass das Projekt der Moderne mit seinen diversen Ansprüchen nach Originalität, Vitalismus, Avantgarde, Präsenz, Dissidenz, Schock und Aufhebung von Kunst und Leben auch im literarischen Underground historisch geworden ist. [...] Damit ist ›Kaltland Beat‹ aber zugleich auch die beste deutschsprachige Anthologie zum Thema, eine die alle anderen glatt ersetzt.«
Martin Büsser, Testcard / Beiträge zur Popgeschichte

»Vielleicht sollte man doch noch mal feststellen, dass der literarische Underground sein Selbstverständnis ursprünglich nicht aus einer Bodensatz-Ideologie bezog. Vielmehr war er ein geistiger Ort für solche, die darauf bestanden, ihre Entdeckungen außerhalb der Massenproduktion von Sinn und Unsinn zu machen. Sie wollten sich von der Bewusstseinsindustrie nicht an die Kette preiswerter Instant-Lösungen legen lassen. Ein Ziel war, mit autonomen Druckerzeugnissen printmediale Gegenöffentlichkeit herzustellen. Man war auch an typografischer Originalität interessiert, zu einer Zeit, als ansprechende Ergebnisse nicht per Mausklick herbeizuführen waren. Auch darüber wird in der Anthologie reflektiert.«
Jamal Tuschick, Gießener Anzeiger

»Der Reader stellt zudem eine Hommage an die legendäre Anthologie ›Acid. Neue amerikanische Szene‹ dar. Die Verbindung liegt 30 Jahre zurück, als Rolf Dieter Brinkmann und Ralf-Rainer Rygulla den literarischen Underground aus den USA nach Deutschland brachten – den Trash, den Pop und die Alltagsrealitäten.«
LIFT

»Überhaupt entspricht die Anthologie vom Wesen her eigentlich einer bunt belegten Pizza. Drogen, Suff und Absturz verbinden die ›klassischen‹ Slam-Stories wie geschmolzener Käse. Die stoßen allerdings ein paar Seiten weiter an wissenschaftliche Abhandlungen über das Wesen von Subkulturen, an Manifeste und an neue Montage- und Metrikansätze, quasi Tunfisch, Salami und Artischocken der Kaltland-Pizza.«
Jörg Rohleder, Stuttgarter Zeitung

Kaltland Beat
Neue deutsche Szene
Hrsg. v. Boris Kerenski & Sergiu Stefanescu
Mit einem Vorwort von Peter O. Chotjewitz
Ithaka Verlag, Stuttgart 1999
400 Seiten, vergriffen, antiquarisch erhältlich bei Booklooker, ZVAB, Amazon...

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In Vorbereitung: Im Jahr 2019 erscheint die faksimilierte Neuauflage im Verbrecher Verlag Berlin.

 

Backlist

 

Was ist Social Beat?

Cover
Mailart-Beitrag von Andreas Reiffer
Mailart-Beitrag von Dieter Groß
Mailart-Beitrag von Dirk Hülstrunk
Mailart-Beitrag von Petra Pilone
Mailart-Beitrag von Alexander Scholz
Mailart-Beitrag von Axel Monte
Mailart-Beitrag von Johannes Finke
Mailart-Beitrag von Stefan Heuer
Rückcover

Angeregt durch das Plakat der Dadaisten, das 1920 mit der Frage »Was ist Dada?« eine Initiation des wilden Kerns der frühen Moderne einleitete, wurde von Boris Kerenski ein Mailexperiment mit der Frage »Was ist Social Beat?« initiiert. Der Katalog zeigt, dass der Social Beat frei ist von jeglichen programmatischen Schlachtrufen oder einem Credo, dem man als künstlerisches Kollektiv gemeinhin Folge leistet. Man darf, soll und kann alles produzieren und darstellen. Somit sind den Ausdrucksmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt. Die Grenzen werden nur vom individuellen Profil des Künstlers diktiert, das wiederum eine homogene Szeneformation unmöglich macht. Eine Szene ist wohl auch gar nicht erwünscht, denn schließlich haben nur eigenwillige Erfahrungswelten absolute Gültigkeit.

Gezeigt wird die pure Lust am Nonsens, intellektuelle Überlegungen und skurrile Konstruktionen. Belanglose Bemerkungen gehören ebenso dazu wie Fragmente empirischer Studien über den Begriff des Social Beat, allerlei aufregende Wortfigurationen oder poetische Spaziergänge. Oftmals sind die Worte mit kleinen Grafiken oder Skizzen gepaart. Jedes Blatt fungiert als eine Einheit und soll als eine solche wahrgenommen werden. Dies ist ein wesentlicher Grundtenor der Social Beat-Botschaft. So erweist sich der singulär gesteuerte Beat der 1990er Jahre im Rahmen dieser Mailart-Aktion als ein soziologischer Querschnitt zeitgeistiger Tendenzen.

 

»Jede Antwort so gültig wie alle anderen, alle zusammen so gültig wie jede einzelne Antwort. Die Gesamtheit – nicht mehr und nicht weniger – als ein künstlerischer, literarischer und soziologischer Querschnitt einer (sub)kulturellen Szene.«
Tilman Rau, Stuttgarter Zeitung

»Das Resultat sind nicht wirkliche Antworten auf die Ausgangsfrage der Mailart-Aktion, es ist vielmehr Ausdruck einer Bewegung, die oft schon für tot erklärt wurde, aber, gerade weil sie die gleichen Kanäle nutzt wie die Popmusik, immer lebendiger wird.«
Klaus H. Schneider, INTRO

»Mit dem Künstlerbuch zur Mailart-Aktion ›Was ist Social Beat?‹ liegt die dazugehörige Reise ins Seelenleben der Social Beatniks vor. Anspruchsvolle Texte und Collagen, aber auch banale Kritzeleien offenbaren das Selbstverständnis einer Szene, die sich als literarische Opposition begreift, kräftig Selbstkritik übt und sich eigentlich gar nicht festlegen möchte, was Social Beat denn nun bedeutet.«
Matthias Burki, Toaster Zürich

Was ist Social Beat?
Publikation zur Mailart-Aktion von Boris Kerenski
Hrsg. v. Michael Schönauer & Boris Kerenski
ISBN 3-931140-32-6
Killroy media Verlag, Asperg 1998
88 Seiten, 76 s/w Abbildungen, Schweizer-Broschur, 10 Euro

Killroy media Verlag

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Sauber & Sexy

In der fünften Ausgabe vom »Lautsprecher«, einer Anthologie-Reihe des gleichnamigen Verlags, treffen Slam-Poeten auf Popliteraten und Lyriker auf Freestyler. »Endsieg Pop und Hülsenfrüchte vs. Head-Hunter-Calling und Bienenpower«.

»Sauber & Sexy« schafft es einen Bogen zu schlagen von Mathias Bach, Mitbegründer der »Kolchose«, dem Dreh- und Angelpunkt der Stuttgarter HipHop-Szene zu Marvin Chlada und seinem »fiktiven Gespräch unter Busenfreunden«, indem u.a. Russ Meyer, Jean-Jacques Rousseau und Andy Warhol einen Film drehen wollen. Überzeugen kann auch der Kabarettist Jess Jochimsen. Mit »Und morgen schreibe ich einen Roman« ist ihm ein witziger Text über die interne Politik der sogenannten Pop-Verlage (KiWi lässt grüßen) gelungen. Überhaupt liest sich das Inhaltsverzeichnis wie das Who is Who einer spannenden Szene: Ex-INTRO-Redakteur Martin Schmidt, Luke Wilkens, der DJ aus »Verbotene Liebe«, Ulrike Wörner vom FBK, Tim Hespen (heute als Tim Thoelke Stadionsprecher bei RB Leipzig), Multitalent Henning Chadde, der brillante Karlsruher Künstler Wolf Pehlke u.v.a.

 

»Unter der Regie der Herausgeber Boris Kerenski und Svenja Eckert protzt die süddeutsche Literaten-Zentrale mit einem sauguten Oeuvre: 28 Beiträge, die den derzeitigen Jung-Literaturgeist perfekt umreißen, und ganz nebenbei zeigen, dass Stuckrad-Barre nicht das Maß aller Dinge sein muss.«
PRINZ

»Das Gros der Beiträge kann zu drei Hauptlinien zusammengefasst werden: Erstens werden kritische Impulse gekonnt um stilistische Formspiele bereichert. Zweitens wird nostalgisch dem Verlust identitätsstiftender, medialer Versatzstücke nachgetrauert. Drittens arbeitet man an einer neuen Theorie des Pop.«
Thomas Beutel, Esslinger Zeitung

»Die AutorInnen in ›Sauber & Sexy‹ positionieren sich gegen stylishes Pseudo-Insein ebenso wie gegen jene Popliteratur, die sich so schlau und so szenig und so glamourös vorkommt, sie wenden sich – das ist nicht anders zu erwarten und klar – gegen Spießertum aller Altersklassen und gegen eine Konsumhaltung, die wir, medial überfüttert, mittlerweile schon beim Denken einnehmen.«
Tine Plesch, raumzeit

Lautsprecher Band 5
Sauber & Sexy
Hrsg. v. Svenja Eckert & Boris Kerenski
Lautsprecherverlag, Stuttgart 2001
204 Seiten, vergriffen, antiquarisch erhältlich bei Booklooker, ZVAB, Amazon...

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Social Beat / Slam Poetry

Slam Poetry ist ein beliebtes Veranstaltungsformat im Nachtleben, während Social Beat eine subliterarische Nische darstellt. Nachdem ein paar Groß- und zahlreiche Kleinverlage ihre Anthologien dazu herausgegeben haben, setzt sich auch dieser Sammelband in der Reihe der Literaturzeitschrift »text« mit diesen Phänomenen auseinander.

Die Herausgeber sind jedoch nicht hauptsächlich von der Aktualität der Erscheinungen, sondern vielmehr von deren »Kraft« und der Frage ausgegangen: »Geht es hier um eine Literatur, die auch Leser*innen außerhalb von Szenen ansprechen kann?«

Somit hat die Unternehmung der beiden Herausgeber einen stark experimentellen Charakter. Hauptkriterium bei der Auswahl war nicht die reine Zugehörigkeit der Autor*innen zur »Szene«, sondern Thematik und Qualität der Texte. Längst ist klar geworden: In der Subkultur, dem sogenannten Underground, gibt es unglaubliche Ressourcen an Kreativität, die es zu entdecken gilt.

Vom Inhalt her ist diese Anthologie eine reine Textausgabe. Die Beiträger*innen (u.a. Bdolf, Mirko Buchwitz, Jörg André Dahlmeyer, Peter Engstler, Gerald Fiebig, Klaus N. Frick, Stan Lafleur, Alexander Pfeiffer, Philipp Schiemann, Michaela Seul, Harald ›Sack‹ Ziegler) versuchen weniger zu erklären, was Social Beat und Slam Poetry bedeuten, – sie zeigen es anhand der Texte. Und genau diese Texte beschreiben meistens eine soziale Realität und mentale Entwürfe. Jede Zeit hat ihren Realismus – und das hier ist der Realismus der 1990er Jahre.

 

»Der helle Rausch soll heute nicht dem Künstler vorenthalten sein. Designerdrogen lassen die Massen tanzen, und messianische Literaturbewegungen bringen den Swing der Dichter unter Leute, die nicht im Traum danach verlangten.«
Ingeborg Harms, FAZ

»Die Zeitschrift kommt als Buch und bietet einem schon ein paar nette Stunden Schmökerei zwischen Lyrik, Prosa, Wahnsinn und eher politischen, zynischen Fließtexten glatt aus dem Bauch raus.«
OX-Fanzine

Es gibt. Social Beat / Slam Poetry
Texte der 90er
Hrsg. v. Boris Kerenski & Sergiu Stefanescu
Ithaka Verlag, Stuttgart 1998
144 Seiten, vergriffen, antiquarisch erhältlich bei Booklooker, ZVAB, Amazon...

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Veranstaltungen

Fr 22.06.

open past due orders

Einführung in die Ausstellung von Michael Schramm & Florian Model

Kreismedienzentrum, Eberhardstr. 22, 73033 Göppingen
19 Uhr
Eintritt frei

Biografie & Presse

Boris Kerenski

*1971 in Stuttgart, studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Prof.'in Joan Jonas. Er verantwortete Pressearbeit, machte Werbung, unterrichtete als Dozent im Literaturhaus Stuttgart, war Redakteur für diverse Print- & Onlinemedien & ist mittlerweile als Gymnasiallehrer tätig. Sein künstlerisches Werk umfasst u.a. Collagen, literarische Texte und von ihm edierte Anthologien.

 

Abdruck Text und Bild honorarfrei, Belegexemplar oder Verwendungsnachweis erbeten.

 

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Foto: Thomas Hummel

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Foto: Yves Noir

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Foto: Stefan Renner

Tanger Telegramm, Cover (tif)

Impressum & Kontakt

 

Angaben gemäß § 5 TMG
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Pfarrstraße 33
73333 Gingen

Kontakt
Telefon: 07162-3052911
E-Mail: Kerenski@gmx.de

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Portrait Boris Kerenski: Werner Strittmatter

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